Klinik St.Josef St.Vith

 

Ein Haus zum „Geborgenfühlen“


Werter Patient!

Wir begrüßen Sie recht herzlich in unserem Hause.

Wir sind bestrebt, all unser Wissen, unsere Fachkompetenz und unser technisches Know-how für Sie einzusetzen. Doch das ist nicht genug!

Geborgen werden Sie sich nur dann fühlen können, wenn unsere Arbeit neben „Hand und Fuß“ auch „Herz und Seele“ hat.

Gemeinsam wollen wir für Ihr Wohlbefinden da sein.

Die Klinikleitung, die Fachärzte und die Mitarbeiter

 

Ein Haus mit Wurzeln


Das St. Vither Krankenhaus besteht seit 1882 und wurde vom Orden der Augustinerinnen errichtet. Die Vereinigung ohne Erwerbszweck Klinik St. Josef St. Vith wurde 1976 gegründet .

In der Vereinigung sind zur Zeit vertreten die Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach und St. Vith, das Dekanat St. Vith, die Fachärzte, die Hausärzte (als beratende Mitglieder) sowie die Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht « Gesundheit und Solidarität » der Christlichen Krankenkasse.

Wir sind stolz auf diese lange Tradition im Dienste unserer Mitmenschen und wir sehen es als eine ständige Herausforderung an, diesem Erbe gerecht zu werden.

 

Ein Haus mit einem klaren Ziel

Unser Leitsatz lautet: Der Patient steht im Mittelpunkt!
Rund 70 Ärzte und 350 Mitarbeiter stellen sich jeden Tag neu dieser Herausforderung.

Als regionales Krankenhaus, zuständig für die fünf südlichen Gemeinden des deutschsprachigen Gebietes und die angrenzenden französischsprachigen Gemeinden, verfügen wir über sämtliche Einrichtungen, die eine optimale Versorgung der gesamten Bevölkerung gewährleisten.

Da der Patient im Mittelpunkt steht, muss die Klinik klar ihre Grenzen abstecken.
In diesem Sinne wird eine enge Zusammenarbeit mit den Hausärzten und verschiedenen Fachkliniken gepflegt; so unter anderem im Bereich der Kardiologie mit der Universitätsklinik Mont-Godinne, im Bereich der Säuglingsheilkunde mit dem "Centre Hospitalier Régional de la Citadelle" und der Klinik "St. Vincent" in Rocourt, sowie mit verschiedenen anderen spezialisierten Einrichtungen.

 

Ein Haus in Bewegung

Qualitätsprojekte

 

Nur wer Top-Qualität liefert, wird im Krankenhaussektor Zukunft haben !

Unser Krankenhaus ist klein und innovativ. Dies sind zwei gute Voraussetzungen um einen guten Überblick über die Qualität der Arbeit zu behalten und permanent daran arbeiten zu können, diese zu verbessern.

Im Bestreben gut zu sein und immer besser zu werden ist die Klinik St. Josef seit Jahren in einer Vielzahl von Qualitätsprojekten engagiert.

Als Beispiel sei in diesem das Projekt „Messung der Patientenzufriedenheit“ erwähnt.

Wie in vielen Krankenhäusern wird mittels Fragebögen der Patient gebeten seine Zufriedenheit zu vielen konkreten Punkten auf einer Skala von 1-5 zu chiffrieren.

Bis dahin nichts Äußergewöhnliches, werden Sie denken. Das würde auch stimmen, wäre da nicht :

  • der Vergleich all dieser Angaben seit 1998;
  • der Vergleich unserer Angaben mit denen von 16 weiteren Krankenhäusern;
  • die gemeinsame Rekrutierung eines Kommunikationswissenschaftlers zur Analyse der Stärken und Schwachstellen in allen teilnehmenden Krankenhäusern;
  • die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung der Punkte, die sich negativ auf die Patientenzufriedenheit auswirken;
  • die messbare Verbesserung der Zufriedenheit unserer Patienten seit der konsequenten Hinterfragung aller Neuerungen bezüglich des Einflusses auf die Patientenzufriedenheit.

Qualitätsprojekte fordern viel Zeit, viel Energie und permanente Anpassung an neue Erfordernissen.

Qualitätsprojekte bringen zufriedene Patienten, zufriedene Mitarbeiter, zufriedene Kontrollinstanzen. Sie lohnen sich !

 

Aktuelle Qualitätsprojekte:

  • Monatsblatt für Hausärzte
  • Hotline für Hausärzte
  • Elektronische Übermittlung von Röntgenbildern via PACS
  • elektonische Patientenakte und Agenda
  • Kinästhetik in der Pflege
  • Patienteninformation und –schulung (PATIS-Projekte)
  • permanente Weiterbildung
  • Arbeitsgruppen : Hygiene, Wundpflege,…
  • Registrierung und Analyse der nosokomialen Infektionen
  • monatliche Sensibilisierungskampagne
  • Teilnahme an nationalen + internationalen Studien :

                  -  Händehygiene
                  -  Septikämie
                  -  MRSA

  • Sturz- und Dekubitusvorbeugung und Registrierung
  • permanente Messung der Patientenzufriedenheit in allen Hospitalisationsdiensten
  • punktuelle Messung der Patientenzufriedenheit in verschiedenen Bereichen (z.B. Notaufnahme, Radiologie, ...)
  • Vergleichende Analyse der Patientenzufriedenheit und Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogesinterne
  • interne Richtlinien zu geläufigen Pathologien
  • Erarbeitung von Pflegeprozeduren, Standardpflegplänen, individuelle Pflegeplänen, pflegerischen Richtlinien, strukturierte Autonomieprogramme und permanenten ärztlichen Verordnungen
  • Mediationszelle

  Der Patient im Mittelpunkt

 

 

 

Bauprojekte
Angaben bezüglich der Entwicklung der letzten 10
 

 

Die Graphiken sprechen für sich: der Platzmangel im bestehenden Gebäude wurde akut.

Weitreichende und zukunftsorientierte Konzepte wurden im gesamten Haus entwickelt. Die Tatsache, einen Altbau sehr kostenintensiv renovieren zu müssen, damit dieser den berechtigten Ansprüchen unserer Patienten und Mitarbeiter entspricht, gaben den Anstoß für eine Gesamtplanung mit Neubaumassnahmen.

Unser Haus verfolgt zielstrebig ein ehrgeiziges Verjüngungsprojekt. Bei allen Überlegungen wurde bewusst darauf geachtet, dass Neubaumaßnahmen vor allem der direkten Patientenversorgung zugute kommen.

Das Konzept der 3 Zonen wurde geboren :
  • technische Zone: fertiggestellter Neubau
  • Genesungs- und Ruhezone: Neubau Bettenhaus und Erweiterung Psychiatrie
  • Kommunikationszone: verbleibender und zu renovierender Altbau-Flügel
Alle drei Trakte werden direkt miteinander verbunden sein.
Technische Zone

In diesem Anbau befinden sich u.a. Küche, Sterilisation, Apotheke, OP, Notaufnahme, Radiologie, Konsultationsräume, Tagesklinik, Entbindungssäle, Wochenstation, ... Mit der Eröffnung Anfang 2003 des dreistöckigen Anbaus von 6.885 m2 ist erst die erste Phase des Langzeitprojektes zur umfassenden Modernisierung des Krankenhauses in St. Vith umgesetzt worden.

Genesungs- und Ruhezone

Als nächster Schritt folgt die Errichtung eines Bettenhauses vor dem Altbau. Dort werden künftig u.a. 80 Betten für Chirurgie, Innere Medizin und chronische Erkrankungen Platz finden.

Alsdann kann ein Teil des Altbaus abgerissen werden, womit Platz geschaffen wird für die Erweiterung der Psychiatrie um acht Betten, die derzeit noch in einem Containerbau angesiedelt sind.

Kommunikationszone

Im verbleibenden Altbau wird nach einer grundlegenden Renovierung Platz frei werden für Begegnungs-, Versammlungs-, Speise- und Büroräume. Auch die Cafeteria wird in dieses Gebäude ausgedehnt. Mit Ausnahme der Intensiveinheit und einer Kurzzeitabteilung werden im Altbau keine Patientenbetten verbleiben.

Was kostete der Bau der Technischen Zone?

Dieser Bau ist veranschlagt mit 10 Millionen €. Die Kosten für die Ausrüstung belaufen sich auf 3 Millionen €, ergänzt um einen Betrag von 2 Millionen €, der nicht bezuschusst wird. Macht insgesamt 15 Millionen €.
Die ursprüngliche Zusage der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) belief sich auf 6,84 Millionen €, wurde aber im Rahmen einer unabdingbaren Nachfinanzierung um weitere 2,85 Millionen € aufgestockt.
Die DG fördert das Projekt grundsätzlich zu 60 Prozent (Hospitalisation) bzw. 30 Prozent (medizinisch-technische Bereiche).
Der Restbetrag - 5,18 Millionen € - wird finanziert durch den Tagespreis (somit zu Lasten des Föderalstaates) bzw. durch Eigenmittel des Krankenhauses, das in den letzten Jahren die erforderlichen Geldreserven erwirtschaften konnte.
Die Eifelgemeinden haben die Bürgschaft für die Anleihen der VoE Klinik St. Josef St.Vith zur Finanzierung des Neubaus übernommen.

Sie sehen, dieses zukunftsorientierte und langlebige Gesamtkonzept des Aus- und Umbaus der Klinik verlangt große Anstrengungen bei allen Beteiligten.

Siehe auch Die Räumlichkeiten