Bildgestützte DiagnostikDie RadiologieKonventionelle Röntgenuntersuchungen sind in unserer Abteilung mit digitaler Technik verbunden worden. Die klassischen Röntgenbilder auf Filmen wurden durch eine digitale Erfassung ersetzt. Diese Technik erlaubt es wesentlich mehr Informationen zu speichern und auch später die Bilder bearbeiten zu können (z.B. dreidimensionale Wiedergabe, Verstellung der Kontraste, Gegenüberstellung verschiedener Bilder, ...).
Unser PACS (picture archiving and communication system) ermöglicht das Speichern von Röntgenbildern. Durch das hausinterne Computernetz können alle Ärzte an den verschiedenen PC die Bilder abrufen sowie die Berichte einsehen. Neben unserer soliden Ausstattung an konventionellen Röntgengeräten bieten moderne Großgeräte neue Diagnosemöglichkeiten. Die neueste Technologie eines multislice Spiral-CT's kann in kurzen Untersuchungszeiten Einblick in das Innere Ihres Körpers schaffen. Krankhafte Veränderungen können ausgeschlossen werden. Das Gerät bietet die Möglichkeit, CT-gesteuerte Gewebe-Entnahmen bei eventuellen Läsionen (Punktionen) vorzunehmen oder Flüssigkeitsansammlungen zu entlasten (Drainagen).
Die neuesten dreidimensionalen Darstellungen ermöglichen eine genaue Untersuchung der Zähne (vor Implantaten: Dentalscan), eine virtuelle Dickdarmspiegelung und ambulantes Gefäßröntgen. Unsere DSA-Anlage leistet zur Abklärung von Gefäßerkrankungen an hirnversorgenden Arterien des Körperstammes und der Beine hervorragende Dienste. Die Mammographie wird nach dem neusten Stand der Technik durchgeführt. Sie kann gegebenenfalls durch Ultraschall und Punktion (Gewebeprobe) komplettiert werden. Der Dienst ist für das nationale Vorsorgeprogramm Mammotest anerkannt. Zu weiteren Vorsorgeuntersuchungen gehören die Knochendichtemessung (DEXA) und der endorektale Ultraschall der Prostata mit der Möglichkeit einer Gewebeprobe.
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Die Kernspintomografie, auch als Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) bezeichnet, ist eine diagnostische Technik zur bildlichen Darstellung der inneren Organe und Gewebe. Man kann auf diese Weise von allen Regionen des Körpers Schnittbilder anfertigen und auf Veränderungen hin beurteilen. Das Prinzip beruht auf der Verwendung von Magnetfeldern und Radiowellen.
Im Gegensatz zur Computertomografie (CT) oder Röntgenuntersuchung belastet die Kernspintomografie (MRT) den Patienten gesundheitlich nicht, da weder Röntgen- noch andere gefährliche Strahlen zum Einsatz kommen.